Haben Sie schonmal Jiaozi gegessen?

Wenn Sie gerade nicht in China sind und Lust auf diese leckeren Teigtaschen haben, dann koch Sie doch selber welche! Es ist sehr einfach, wir haben es mehrfach in unserer 4m2 grossen Versuchsküche ausprobiert und sind ganz begeistert, etwas kochen zu können, was wirlklich wie in China schmeckt!

Das Geheimnis ist der Ingwer . . .

 

 
   
 


Zutaten:
(reicht für drei pappsatte Personen)

500 g Mehl
500 g Schweinehackfleisch
1 Stück Ingwerwurzell (Größe einer Walnuß)
1 dünne Stange Lauch
3 Esslöffel Sojasauce
3 Esslöffel Reiswein
1 Teelöffel Sesamöl
2 Esslöffel schwarzer Reisessig oder Aceto Balsamico
Salz

Zubereitungsdauer: ca. 2 Stunden, der Teig sollte 1 Stunde stehen

 

 
1. Schritt:     

Der Teig
Das Mehl mit mit 1/4 Liter lauwarmem Wasser vermengen und zu einem glatten Teig kneten. Richtig fest kneten, damit man einen schönen weichen Nudelteig bekommt.
Dann eine Kugel formen, den Teig in ein feuchtes Küchentuch einwickeln und eine Stunde lang stehen lassen.

 

 
2. Schritt:     

Die Füllung
Den Ingwer schälen und in sehr feine Stückchen hacken. Den Lauch schälen und ebenso in ganz kleine Würfelchen schneiden. Beides dann dem Hackfleisch zugeben und mit Salz, der Sojasauce, dem Reiswein und dem Sesamöl vermengen. Außerdem noch 50 ml kaltes Wasser hinzugeben.

 

     

3. Schritt:     

Die Teigtaschen
Wenn der Teig fertig geruht hat, diesen in drei Portionen einteilen und jede Portion zu einer Wurst von ca. 2,5 cm Durchmesser formen. Die Teigwürste am besten im feuchten Tuch liegen lassen, da können sie nicht anhängen.

Um die Teigtasche zu formen, ein Stück von der Teigwurst abschneiden und dieses mit einem kleinen Nudelholz zu einem runden Plättchen ausrollen. Dieses sollte schön dünn sein.

Mit einem Teelöffel die Füllung auf das Plättchen legen und eine Tasche formen. Den Teig zusammendrücken, damit die Füllung gut eingeschlossen ist.

Die fertigen Teigtaschen entweder auf einer bemehlten Fläche ablegen, oder direkt ins Körbchen tun.

Das Körbchen sollte auf jeden Fall mit einem feuchten Tuch ausgelegt sein, denn sonst lösen sich die Teigtaschen nach dem garen nur sehr schlecht wieder ab.

 

     






 

4. Schritt:     

Das Garen
Am einfachsten gart man die Jiaozi im Bambuskörbchen. Diese werden übereinandergelegt, Deckel drauf, und dann setzt man sie auf einen Wok, in dem das Wasser kocht. Nach ca. 20 Minuten sind die Jiazi fertig gegart.

Sind keine Bambuskörbchen zur Hand, kann man die Jiaozi auch im kochenden Wasser garen. Einfach hineinlegen, 10 Minuten kochen lassen und mit einem Schaumlöffel hinausheben. Das macht man portionsweise, bis alle Jiaozi fertig sind.

 

     

5. Schritt:     

Wie man Jiaozi ißt . . .
. . . mit Stäbchen natürlich - auch wenn's beim ungeübten Stäbchenessern schonmal zu üblen Verschmutzungen auf Pulli und Hose kommen kann.

Es ist ganz einfach. Man füllt ein wenig Essig und ein wenig Sojasauße in ein Schälchen, taucht die Jiaozi kurz hinein und dann . . . hmmmmm, lecker!

 

Guten Appetit!!!